Nepal: Hilfe für die Ärmsten

Projekttitel: Erdbeben Nepal
Land: Nepal
Region: Kavreplanchowk District: Foksingtar, Ghartichhap, Banakhuchaur and Budhakhani Village Develpment Committees
Zeitraum: 01.06.2015 - 31.03.2016
ProjektpartnerInen: AWON - Action Works Nepal, District Disaster Relief Committee (DDRC), Community Forest User Groups (CFUGs)
FördergeberIn: Volkshilfe

 

Zielsetzungen des Projektes:

 

Bei dem verheerenden Erdbeben in Nepal im April und Mai 2015 sind fast 9.000 Menschen ums Leben gekommen und über 23.000 Menschen wurden verletzt. Tausende von Menschen wurden, und viele werden zum Teil immer noch, vermisst. Wie Regierungsquellen verlautbart haben, wurden mehr als 600.000 Häuser beschädigt oder gänzlich zerstört.

Die schwer zugänglichen und sehr abgelegenen Gebiete, wo viele der ärmsten und am schwersten vom Erdbeben Betroffenen leben, blieben lange ohne Hilfe.

Kavreplanchowk ist einer der Distrikte, die am stärksten von der Erdbeben-Katastrophe betroffen sind: 317 Menschen sterben und über 80% der Häuser sind schwer beschädigt (Stand 10. Mai 2015). Insgesamt leben im Distrikt 413.028 Menschen, 51% davon sind weiblich. Das Projektgebiet umfasst die Village Development Committees in den Dörfern Foksingtar, Ghartichhap, Banakhuchaur und Budhakhani.

Die Zielgruppe des Projektes sind Kinder und Frauen, insbesondere schwangere und stillende Frauen, da diese zudem häufig mit Gewalt konfrontiert sind. Außerdem wurde ein Fokus auf ältere und verletzte BewohnerInnen gelegt. Die unmittelbaren und dringendsten Bedürfnisse sind Nahrungsmittel, Unterkünfte, Medikamente, Trinkwasser, Gesundheits- und Hygieneartikel, sowie Schutz und psychosoziale Unterstützung.

Längerfristig sollen im Rahmen des Projektes vor allem Frauen und Mädchen beraten und unterstützt werden. Ziel ist es, die Benachteiligung der Frauen nachhaltig abzubauen und eine Gleichstellung der Geschlechter herzustellen. Das Projekt soll auch dazu beitragen, die Frauen und Mädchen zu stärken und ihnen eine stärkere Stimme beim Wiederaufbau geben.

Die CFUGs (Community Forest User Groups) ermöglichten es im Vorfeld jene zu identifizieren, die am stärksten benachteiligt und von den Folgen des Erdbebens am stärksten betroffen sind. Bei der Verteilung der Hilfsgüter und bei der Stärkung der Zielgruppen spielen sie eine wichtige Rolle. Außerdem stellen die CFUGs Holz, wie z.B. Brennholz, Masten, Pfähle und Bauholz für den Wiederaufbau zur Verfügung.

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