Kampagne für mehr Entwicklungshilfe

Die Volkshilfe unterstützt die Kampagne „mir wurscht…?“, die sich für eine Trendwende in der österreichischen Entwicklungspolitik stark macht.

Österreich gehört in Sachen Entwicklungshilfe zu Europas Schlusslichtern. Lediglich 0,28% des Bruttonationaleinkommens (BNE) werden für die globale Armutsbekämpfung und Katastrophenhilfe aufgewendet.

Im Rahmen der UN-Millenniumsentwicklungsziele hat sich Österreich zwar verpflichtet, die Leistungen bis 2015 auf 0,7% zu erhöhen. In Realität wird die Entwicklungszusammenarbeit aber seit Jahren tot gespart.

Kahlschlag der Entwicklungshilfe

2014 sollen der ADA (Austrian Development Agency) nur mehr 53 Mio. Euro an operativem Budget zur Verfügung stehen. Im Vergleich: 2010 waren es 85 Mio. Euro, inklusive Verwaltungsaufwand und anderer Gelder sogar 105 Mio. Euro.

mir wurscht, wenn 3000 Kinder verhungern?

Die Kampagne „mir wurscht…?“ startete im Herbst 2012. Ziel ist eine Trendwende in der österreichischen Entwicklungspolitik sowie die Erhöhung der Mittel für bilaterale EZA und Humanitäre Hilfe und eine gesetzliche Grundlage für deren Budgets.

Ins Leben gerufen wurde die Kampagne vom Dachverband Globale Verantwortung, der 42 Mitgliedsorganisationen wie Caritas Österreich, Österreichisches Rotes Kreuz, Ärzte ohne Grenzen und Volkshilfe Österreich vereint.

Die Forderungen auf einen Blick:

Informieren Sie sich hier über die bisherigen Kampagnenerfolge.

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