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Hilfe für syrische Flüchtlinge im Libanon

Keine Unterkünfte, nichts zu essen, kein Fließwasser, kein Strom. Nur mit dem, das sie am Leib haben, flüchten syrische Familien in den Libanon. Geschäftsführer Erich Fenninger und Heide Mitsche, Volkshilfe-Verantwortliche für humanitäre Hilfe waren im Juni vor Ort.

Schon im Jahr 2012 unterstützte die Volkshilfe im Rahmen des Projekts „Winterhilfe“ syrische Flüchtlinge, die in den Libanon gekommen waren mit Decken und kleinen Öfen. Im Juni setzte die Volkshilfe gemeinsam mit der norwegischen Volkshilfe, Solidar Swiss und Nachbar in Not ein weiteres Libanon-Projekt um. Syrische Flüchtlinge bekommen Warengutscheinen, hauptsächlich für Lebensmittel und Hygieneartikel.

Zielgruppe sind die noch nicht registrierte Flüchtlinge. Für sie ist die Situation mitunter die am schwierigsten da die Registrierungen bei der UNHCR viel Zeit beanspruchen. Um diese zu überbrücken werden die Gutscheine ausgewählten Flüchtlingsfamilien zur Verfügung gestellt.

Es werden auch libanesische Familien, die selbst von Armut betroffen sind und Flüchtlinge bei sich aufnehmen, unterstützt. Teilweise leben zehn Menschen auf 20 m2 in Unterkünften ohne minimalen Standard. „Die Lage ist katastrophal. In den Dörfern leben teilweise mehr Flüchtlinge als EinwohnerInnen.“, so Heide Mitsche. „Besonders schlimm trifft es palästinensische Flüchtlinge die aus Syrien kommen, da PalästinenserInnen im Libanon überhaupt keine Rechte haben.“ Arbeit zu finden ist nicht möglich und UNRWA hat nicht ausreichend Mittel um alle Flüchtlinge zu unterstützen.

Die Volkshilfe hat bereits in den 80-er Jahren während des Libanon-Krieges Unterstützung geleistet. Auch jetzt tut die Volkshilfe ihr Möglichstes um die Lebenssituation der Flüchtlinge etwas zu verbessern.

Mehr Informationen über das Projekt: www.volkshilfe.at/syrien

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