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Laiki Voithia Hellas

Ende Mai wurde in Athen die Gründung der Volkshilfe Griechenland offiziell besiegelt. Geburtshelfer waren Volkshilfe Präsident Josef Weidenholzer und der Volkshilfe Mitarbeiter Lambros Moustakakis, ein gebürtiger Grieche.

Wien, 24.06.2013

Fast ein Drittel der erwachsenen Menschen in Griechenland ist arbeitslos, sechzig Prozent der Jugendlichen haben keine Beschäftigung, die medizinische Versorgung ist zusammen gebrochen. „Die Lage in Griechenland ist katastrophal, deshalb haben wir es als Verpflichtung gesehen zu handeln“, sagt der Linzer Univ. Prof. Dr. Josef Weidenholzer, Präsident der Volkshilfe Österreich. Eine kleine Gruppe von AnwältInnen, FreiberuflerInnen und Unternehmern hat den Strohhalm ergriffen und „Laiki Voithia Hellas“, die Volkshilfe Griechenland, gegründet.

Die ersten konkreten Projekte sind bereits in Planung. So soll in der Stadt
Marathon die Gesundheitsversorgung mit Unterstützung aus Österreich verbessert werden. Es sollen Arbeitsplätze geschaffen werden und es soll so etwas wie eine Volksküche entstehen, wo sich bedürftige Familien eine warme Mahlzeit leisten können. Die Volkshilfe in Griechenland soll im  ganzen Land tätig werden.

Das Engagement der OberösterreicherInnen hat sich in Griechenland bereits herumgesprochen, es gibt Anfragen aus vielen Teilen des Landes mit der Bitte um Unterstützung in Form von Wissens-Transfer. Zahlreiche Gespräche mit MinisterInnen und ParlamentarierInnen wurden geführt. „Wir
haben die Saat gelegt, jetzt muss sie reifen“, sagt Volkshilfe Präsident Josef Weidenholzer.

Im Bild: Unterzeichnung des Memorandums in Athen, im Vordergrund Josef Weidenholzer, rechts Lambros Moustakakis

Bildnachweis: Volkshilfe Österreich

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