#starkestimmen für Pflege

Solidaritäts-Aktion „Sei eine starke Stimme“ geht in die zweite Runde

Wien, 23. November 2017

„Nicht lange reden, sondern handeln.“ Diesem Motto folgt auch die Burgenländerin Maria, als sie mit der Herausforderung, ihren 95-jährigen an Demenz erkrankten Vater zu betreuen, konfrontiert wird. Barbara Gross, Präsidentin der Volkshilfe Österreich: „Bewundernswert. Erst recht, wenn man erfährt, dass Maria ihren 30-jährigen, schwer behinderten Sohn seit Geburt an pflegt.“

Marias Geschichte steht im Mittelpunkt der zweiten Welle der Volkshilfe-Aktion „Sei eine starke Stimme“, erklärt Erich Fenninger, Geschäftsführer der Volkshilfe Österreich: „Geschichten wie jene von Maria machen Mut, selbst aufzustehen und sich für andere einzusetzen. Genau das wollen wir mit unserer Solidaritätsaktion bewirken und gleichzeitig zeigen, wie viele Menschen sich für andere einsetzen – von der täglichen Hilfe, kleinen Initiativen bis zu großen Projekten.“

Die Kampagne, die von Bank Austria und Wiener Städtische Versicherungsverein unterstützt wird, wird multimedial im Internet und vor allem in den sozialen Medien sowie durch Printinserate sichtbar. Mit Videos fordert die Volkshilfe Menschen im Social Web zum Mitmachen auf: „Ob Fotos oder Stories von der täglichen Hilfe, kleinen Initiativen bis zu großen Projekten. Alles ist willkommen!“. Alle Posts, die den Hashtag
#starkestimmen beinhalten, werden auf der Social Wall auf www.starkestimmen.at angezeigt.

Starke Stimmen für den Wert der Pflege
Mit der Aktion „Sei eine starke Stimme für Pflege“ setzt die Volkshilfe einen weiteren von vielen Schritten in der Erkämpfung und Verteidigung der Rechte von Pflegenden, erklärt Barbara Gross: „Pflege ist mit körperlichen Anstrengungen und psychischen Belastungen verbunden, wie kaum ein anderer Beruf. Es ist wichtig, dass nicht nur pflegebedürftige Menschen, sondern auch deren pflegende Familien und Angehörige die Unterstützung bekommen, die ihnen zusteht.“

„Das Thema Pflege braucht Anerkennung, Wertschätzung und Aufmerksamkeit. Denn Pflege kann jede und jeden von uns, direkt oder indirekt, von heute auf morgen, betreffen. Mit Aktionen wie ‚Sei eine starke Stimme für Pflege‘ sensibilisieren wir eine breite Öffentlichkeit für dieses so wichtige Thema erstmals auch in den sozialen Medien“, so Günter Geyer, Vorstandsvorsitzender des Wiener Städtischen Versicherungsvereins.

Barbara Gross und Erich Fenninger abschließend: „Auch nach der Wahl ist es wichtig, dass Einzelne ihre Stimmen erheben. Die Benachteiligung nicht akzeptieren, sondern etwas dagegen unternehmen. Das macht Mut und steckt andere an. Auch die Welt zu einem besseren Ort zu machen.“

>> Mehr zu Maria, unserer starken Stimme für Pflege

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