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Petition gestartet

Volkshilfe und Sozialistische Jugend rufen Initiative für die Öffnung des Arbeitsmarktzugangs für AsylwerberInnen ins Leben.

Asylsuchende sind in Österreich, mit wenigen Ausnahmen, während der oft jahrelang dauernden Asylverfahren, zur Arbeitslosigkeit verurteilt. „Durch den BMWA-Erlass von 2004 sind für AsylwerberInnen die  Arbeitsmöglichkeiten auf Saison-, Erntearbeit und ‚neue Selbstständigkeit‘
beschränkt“, betont Josef Weidenholzer, Präsident der Volkshilfe Österreich. „AsylwerberInnen haben kaum Möglichkeit, ihre Kenntnisse
oder Qualifizierung beruflich zu nutzen. Dieser Erlass muss endlich aufgehoben werden.“

Die Volkshilfe und die Sozialistische Jugend riefen deshalb eine Online-Petition ins Leben. „AsylwerberInnen sollen uneingeschränkt Arbeiten
gehen dürfen – damit sie nicht auf Almosen des Staates angewiesen sind, sondern sich den Lebensunterhalt selber verdienen können und nicht ihre erworbenen Kompetenzen während des Asylverfahrens wieder verlieren“, betont Wolfgang Moitzi, Vorsitzender der Sozialistischen Jugend Österreich.

Über 5.000 Menschen unterstützten die Petition bereits in den ersten Wochen. „Jede Stimme kann etwas bewegen“, ist Erich Fenninger, Geschäftsführer der Volkshilfe Österreich überzeugt. „Zu jahrelangem Nichtstun gezwungen zu werden, hat schwerwiegende Folgen für die Betroffenen und für die Gesellschaft. Kein Mensch darf zur Untätigkeit  verurteilt werden!“
 

Petition unterstützen: www.arbeitsmarktzugang.at

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