Volkshilfe: Erhöhung des Auslandskatastrophenfonds erfreulich

Nichtsdestotrotz braucht es dringend nachhaltige, langfristige Hilfsmaßnahmen

Wien, 14.07.2015

Erich Fenninger, der Direktor der Volkshilfe Österreich ist erfreut, dass das zahlreiche Appellieren an die Bundesregierung letztendlich doch Früchte trägt: "Unfassbar viele gewalttätige Konflikte, atemberaubende Vernichtungen von Gruppierungen wie der IS, Naturkatastrophen - es gibt zahlreiche Ursachen für die größte humanitäre Katastrophe seit dem zweiten Weltkrieg.

Dass im heutigen Ministerrat darauf reagiert wurde ist erfreulich, aber nur der erste von weiteren notwendigen Schritten", sagt der Direktor zur Ankündigung der Bundesregierung, den Auslandskatastrophenfonds ab 2016 von fünf auf 20 Millionen aufzustocken. "Nichtsdestotrotz wäre schon in diesem Jahr eine Erhöhung und ein konkreter Stufenplan für die gesamte Auslandshilfe notwendig gewesen".

Letztlich sei es die ungeheure Verteilungsungerechtigkeit, die zu katastrophalen Lebensbedingungen in vielen Teilen der Welt führe, fügt Fenninger hinzu: "Wenn wir es nicht schaffen, durch nachhaltige Maßnahmen im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit und Humanitärer Hilfe die Lebensbedingungen der Menschen deutlich zu verbessern, wird sich der Flüchtlingsstrom der Verzweifelten noch verstärken".

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