Volkshilfe: Fenninger fordert EU zum Handeln auf!

Das Mittelmeer darf nicht weiter zum Meer der Toten werden.

Wien, 20.04.2015

Angesichts der unfassbaren Flüchtlingstragödien im Mittelmeer appelliert der Bundesgeschäftsführer der Volkshilfe, Erich Fenninger, an die Verantwortlichen der Europäischen Union und an die Mitgliedsstaaten: "Wer jetzt nicht handelt, macht sich mitschuldig. Das Mittelmeer wird jeden Tag zum Meer der Toten. Ein Wiedereinsetzen von Mare Nostrum ist ein Gebot der Stunde, kann aber nur ein erster Schritt sein. Wir brauchen sichere Korridore für den Weg nach Europa, um Menschenleben zu retten und den Schlepperbanden das Handwerk zu legen. Europa muss auch ein Ende setzen beim Herumschicken von AsylwerberInnen. Es braucht eine Quotenregelung für die Verteilung in Europa. Die Anrainerstaaten Griechenland und Italien dürfen nicht weiter alleine gelassen werden. Sie sind mit dem Ansturm völlig überfordert."

Die Volkshilfe und andere Menschenrechts- und Flüchtlingsorganisationen wie die Caritas, das Österreichisches Rotes Kreuz, die Diakonie, SOS Mitmensch, Amnesty International Österreich sowie Personen aus der Zivilgesellschaft wollen der Opfer bei einer stillen Kundgebung am Minoritenplatz gedenken:

Kundgebung in Gedenken an Flüchtlingsopfer im Mittelmeer
18:00 Uhr, Minoritenplatz, zwischen Innen- und Außenministerium

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Melanie Rami, MA        
Pressesprecherin
0676 83 402 228
melanie.rami@volkshilfe.at

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