Für Volkshilfe ist Kinderlachen Zukunftsmusik

Volkshilfe begrüßt Gesetzesinitiative der Steiermark, Kinderlärm als zumutbar zu definieren.

Wien, 13.03.2014

„Kinder brauchen Freiräume, Plätze zum Toben und zum Spielen. Lachende Kinder sind manchmal nicht leise, sind aber ganz sicher keine Lärmbelästigung“, sagt Volkshilfe Bundesgeschäftsführer Mag. (FH) Erich Fenninger. Die Volkshilfe begrüßt deshalb den Vorstoß des Steiermärkischen Landtags, Kinderlärm per Gesetz als zumutbar zu definieren.

„Kinder müssen Raum zur Entfaltung haben. Ziel muss es deshalb sein, die Geräusche, die Kinder beim Spielen machen – sei es im Kindergarten oder im Schulhof – künftig nicht mehr als Lärm zu klassifizieren, sondern per Gesetz als sozial adäquat zu normieren und das bundesweit", fordert Fenninger.

Unter dem Motto „Jedem Kind alle Chancen“ macht die Volkshilfe Städte und Gemeinden in Österreich ab sofort fit für eine gerechte „Kinderzukunft“. In einer gemeinsamen Anstrengung von Magistrat, Volkshilfe und engagierten BürgerInnen entsteht in Wiener Neustadt die erste Kinderhauptstadt Österreichs.

Mit verschiedenen Projekten wie einer Ausbildungsoffensive, Gratis-Mitgliedschaften in Sport- und Kulturvereinen und der Aktion „Kinderzimmer“, die eine Verbesserung des Wohnraums für finanziell benachteiligte Kinder und Jugendliche zum Ziel hat, werden Zukunftschancen und Teilhabemöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen erhöht.

„Wir wollen Exklusion verhindern und Teilhabe ermöglichen. Kinder und Jugendliche dürfen nicht auf Grund finanzieller und ökonomischer Benachteiligung ihrer Chancen beraubt werden. Kinder sind unsere Zukunft“, sagt Fenninger.

Mehr zum Projekt Kinderzukunft unter www.kinder-zukunft.at.

Im Bild: Die Volkshilfe Steiermark sorgt für ein unbesorgtes Kinderlachen im Rahmen des Vorzeigeprojekts "Urlaub für AlleinerzieherInnen". (Bildnachweis: Volkshilfe Steiermark) 

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