Volkshilfe: Leitsystem ja, Zaun nein!

Fenninger: „Symbolpolitik der Innenministerin ist der falsche Weg“

Wien, 13.11.2015

Anlässlich der Entscheidung der Bundesregierung, an der österreichisch-slowenischen Grenze Zäune zu errichten, sagt Erich Fenninger, Direktor der Volkshilfe Österreich: "Leitsysteme, die auch der Versorgung zugute kommen sind sinnvoll und wichtig. Aber eine 3,7 Kilometer lange Barriere – egal ob Maschen- oder Stacheldraht – geht über ein Leitungssystem hinaus“, so Fenninger. Im Gegenteil, es handle sich um Symbolpolitik, die neue Probleme schaffen würde.

Stattdessen fordert Fenninger lösungsorientierte Maßnahmen im Bereich der Integration: „Grenzzäune sind die falsche Antwort auf eine falsche Frage. Es geht nicht darum, wie wir die Flüchtlingsbewegung beenden können. Wir müssen die Situation gemeinsam positiv bewältigen und für eine zukunftsorientierten Weiterentwicklung unserer Gesellschaft nutzen. Ein Zaun als Ergebnis der ständig vertagten Entscheidung der Innenministerin ist ein sichtbares Zeichen des Scheiterns statt der Lösungsorientierung“, sagt Fenninger.

Für alle, die ihre Stimme gegen Grenzen in den Köpfen und Grenzen zwischen Ländern erheben wollen, hat die Volkshilfe Österreich eine Petition ins Leben gerufen. Unter www.gegengrenzzaun.at kann diese unterzeichnet werden.

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