Volkshilfe: Sicherheit der Flüchtlinge als oberstes Gebot

Fenninger fordert, die Mittel für Flüchtlingslager im Libanon und angrenzenden Ländern sofort aufzustocken

Wien, 14.9.2015

Anlässlich es heutigen EU-Sondertreffens in Brüssel fordert Erich Fenninger, Direktor der Volkshilfe Österreich, alle daran teilnehmenden politisch Verantwortlichen dazu auf, sich auf die Grundwerte der EU zu besinnen: „Die EU ist mehr als eine reine Wirtschaftsgemeinschaft. Die Menschenrechte müssen in allen politischen Entscheidungen und allem Handeln gewahrt werden. Dazu gehört auch, dass Menschen auf der Flucht geschützt werden“, sagt Fenninger. Beim heutigen Sondertreffen müsse die Sicherheit der Flüchtlinge zum zentralen Thema gemacht und Maßnahmen umgehend eingeleitet werden

Weiters fordert Fenninger die Verantwortlichen auf, „die Mittel für die Flüchtlingslager im Libanon und den anderen angrenzenden Länder sofort aufzustocken. Das kann keine Frage des Geldes sein, in der Finanzkrise wurden Milliarden Euro verschoben. Die Menschen dort müssen ordentlich versorgt werden.“

Fenninger weist außerdem darauf hin, dass Zäune auch weiterhin kein Hindernis für Menschen auf der Flucht darstellen werden: „Kein Mensch verlässt seine Heimat ohne Grund. Die Verzweiflung der Flüchtenden ist unvorstellbar groß aber auch Auslöser dafür, dass sie immer einen Weg finden werden. Zäune lenken Migrationsströme vielleicht um, halten aber keine Flüchtlinge auf“, sagt Fenninger.

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