Volkshilfe: Studienreise in Österreich im Zuge des EZA Rahmenprogramms

Hochrangige VertreterInnen der albanischen, serbischen und kosovarischen Ministerien besuchen Wien.

Wien, 16.06.2015

Die Länder des Westbalkans befinden sich in einer Übergangsphase: Demokratisierung und  wirtschaftliche Entwicklung zeigen teilweise gute Ergebnisse, aber das politische Klima ist oft  instabil. Volkshilfe Bundesgeschäftsführer Erich Fenninger: „Arbeitslosigkeit, Ausgrenzungen und Armut sind vielerorts vorherrschend und stellen ein großes Konfliktpotential dar. Um den Entwicklungen entgegenzusteuern, startete die Volkshilfe im Jänner 2014 das dreijährige, von der Austrian Development Agency (ADA) finanzierte Rahmenprogramm SEED.  Das Programm steht für nachhaltige Entwicklungshilfe und zielt auf einen verbesserten Zugang zum Arbeitsmarkt und einen Beitrag zur Gleichstellung der Geschlechter für Frauen und Jugendliche in Albanien, Serbien und im Kosovo ab.  Die Verbesserung der „Employability“ von Jugendlichen und Frauen sowie die nachhaltige Ermächtigung von Frauen sollen zur Armutsminderung und zur wirtschaftlichen Entwicklung beitragen.

Im Zuge des Programms findet diese Woche ein Studienbesuch der ProjektpartnerInnen aus Serbien, Albanien und Kosovo in Österreich statt. Insgesamt rund 40 Wirtschaftstreibende sowie hochrangige VertreterInnen von serbischen, albanischen und kosovarischen Ministerien und NGOs treffen in Wien zusammen.

Nach den gestrigen Präsentationen ausgewählter TeilnehmerInnen werden im Rahmen des Study Visits nicht nur Best-Practice-Beispiele von Kooperationen zwischen NGOs und österreichischen Unternehmen vermittelt. Es werden außerdem sozialökonomische Betriebe sowie das (duale) Bildungssystem in Österreich vorgestellt. Ausgewählte Termine:

  • Dienstag, 16.6.: Besuch der Tourismusschulen MODUL und der Wirtschaftskammer Österreich
  • Mittwoch, 17.6.: Vorstellung des AMS Austria durch Frau Mag.a Petra Draxl
  • Donnerstag, 18.6.: Besuch der Jobfabrik der Volkshilfe Wien sowie der Volkshilfe Beschäftigung
  • Freitag, 19.6.: Präsentation durch ADA

Das Programm dient vor allem der Stärkung der lokalen Partnerorganisationen durch Know-How und Wissenstransfer. Gewährleistet wird dies u.a. durch Capacity Building von lokalen NGOs und Behörden. Fenninger ist von der Idee und der bisherigen Entwicklung des Projekts überzeugt: „Die Volkshilfe leistet seit 1951 internationale Hilfe. Mit SEED können wir die über Jahre gewonnene Erfahrung im Aufbau von Sozialen Einrichtungen einbringen und unsere erfolgreiche Zusammenarbeit mit Organisationen vor Ort verstärken. Solidarität mit Menschen in Not endet für uns nicht an geografischen Grenzen“, sagt Fenninger abschließend.

Wir laden MedienvertreterInnen herzlich zu Interviews mit den aufgelisteten TeilnehmerInnen ein.

Presseanfragen und weitere Informationen

 

Melanie Rami, MA        
Pressesprecherin
0676 83 402 228
melanie.rami@volkshilfe.at

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