Volkshilfe zum Tag des Ehrenamtes: Großer Einsatz verdient große Anerkennung

Volkshilfe-Präsidentin Barbara Gross: “Ehrenamtliches Engagement ist das Rückgrat der Zivilgesellschaft“

Wien, 2. Dezember 2016

„Eine aktive Zivilgesellschaft festigt den sozialen Zusammenhalt, stärkt die Übernahme von sozialer Verantwortung und hat positive demokratiepolitische Auswirkungen. Die dem Gemeinwohl dienenden Tätigkeiten müssen aufgewertet werden und stärkere öffentliche Anerkennung finden“, sagt Barbara Gross, Präsidentin der Volkshilfe Österreich, anlässlich des Internationalen Tages des Ehrenamtes. Freiwilligenarbeit nimmt in Barbara Gross‘ Tätigkeit von jeher einen hohen Stellenwert ein. Für ihre Verdienste um die Republik Österreich wurde sie vor kurzem mit dem Großen Silbernen Ehrenzeichen durch den Bundesminister für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz, Alois Stöger, ausgezeichnet.

In einer solidarischen Gesellschaft, die eine Kultur des freiwilligen Engagements lebt, können viele soziale Probleme durch gegenseitige Unterstützung gelöst werden, so die Präsidentin. Die soziale Daseinsvorsorge könne aber nicht nur durch freiwillige Arbeit gelöst werden. Die Professionalisierung sozialer Dienste durch Hauptamtliche, mit arbeitsrechtlicher Absicherung und adäquater Bezahlung sei nach wie vor unabdingbar: „Die Freiwilligentätigkeit stellt eine wertvolle Ergänzung und Bereicherung unserer Arbeit dar. Um positive Synergieeffekte zu ermöglichen, sind gute Strukturen mit genau definierten Rahmenbedingungen notwendig“.

Zusätzlich sei es auch notwendig, dass ehrenamtliches Engagement bessere Rahmenbedingungen vorfindet: „Es ist nicht nur innerhalb der Organisation, in welcher man sich freiwillig engagiert, wichtig, partizipieren und mitentscheiden zu können. Auch von der Politik sollen ehrenamtlich tätige Personen in Entscheidungen miteinbezogen werden. Ihre langjährige Erfahrung in der Arbeit mit Menschen kann in vielerlei Hinsicht bereichernd sein. Außerdem empfehlen wir, ehrenamtliches Engagement einerseits als berufliche Weiterbildung, andererseits bei Stellenvergaben stärker anzuerkennen. Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren, sollen bei der Personalauswahl bevorzugt werden“, sagt Barbara Gross. Besonders wichtig sei es, den Weg für ehrenamtliche Tätigkeit in der Zukunft nicht mit Barrieren, sondern mit Brücken zu versehen: „Ich erlebe jeden Tag hautnah, was soziale Verantwortung für die Menschen bedeutet. Auf diesem Sektor ist es in den letzten Jahren zu Veränderungen gekommen, die in ihren Auswirkungen noch nicht beurteilt werden können“.

Barbara Gross ist seit 2015 ehrenamtliche Präsidentin der Volkshilfe Österreich sowie bereits seit 1994 ehrenamtliche Präsidentin der Volkshilfe Steiermark. Außerdem ist sie seit 2001 – ebenfalls auf freiwilliger Basis – Aufsichtsrat-Vorsitzende der Volkshilfe Steiermark Dienstleistungs GesmbH Von 1989 bis 2005 war sie Abgeordnete im Landtag Steiermark, von 1996 bis 2007 Vorsitzende des Sozialausschusses und von 2005 bis 2010 Dritte Präsidentin des Landtages Steiermark.

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