Volkshilfe begrüßt Demenzstrategie

Direktor Fenninger: „Jetzt braucht es eine Umsetzung der Empfehlungen!“

Wien, 14.12.2015

„Es ist grundsätzlich sehr erfreulich, dass sich Österreich nun als zehnter EU-Mitgliedsstaat dem Thema Demenz mit einer konkreten Strategie widmet“, sagt Erich Fenninger, Direktor der Volkshilfe Österreich. „Demenz geht uns alle an, vor allem wenn wir bedenken, dass 130.000 Menschen in Österreich betroffen sind, Tendenz steigend“, sagt Fenninger. Als besonders positiv empfindet er die Umsetzung der Strategieentwicklung: „Vor allem die Einbeziehung aller wichtiger StakeholderInnen empfinde ich als besonders vorbildlich. Diese Vorgangsweise wäre auch in anderen Bereichen wünschenswert“, sagt Fenninger.

Die präsentierten Ziele und Empfehlungen seien wichtig und richtig. Besonders positiv empfindet Fenninger außerdem den Ausbau der Information über Unterstützungsangebote:

„Je mehr die Betroffenen und Angehörigen über die Krankheit in Erfahrung bringen können, desto einfacher und sicherer ist der Umgang mit Demenz für sie. Angebote im Bereich der Unterstützung sind enorm wichtig, um die Selbstbestimmung und Entscheidungsfähigkeit möglichst lange aufrechterhalten zu können“, so der Direktor. Wichtig wäre vor allem auch ein flächendeckendes Angebot: „Regionale Unterstützungsstrukturen wie Tagesstätten oder ambulante Dienste müssen gefördert werden, um die Betroffenen zu entlasten“, fordert Fenninger. Aus seiner Sicht sei des Weiteren positiv, dass mitgedacht wurde, neue Projekte finanziell über den Pflegefonds zu fördern.

Nach der erfolgreichen Entwicklung der Strategie geht es Fenninger jetzt aber auch um eine entsprechende Umsetzung: „Die ausgearbeitete Strategie ist ein guter Anfang. Jetzt ist es wichtig, dass die Empfehlungen ernst genommen werden und die Umsetzung rasch erfolgt. Dazu braucht es neben dem Bund vor allem auch die Bundesländer und ein Ziehen an einem gemeinsamen Strang“, sagt Fenninger abschließend.

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