Volkshilfe: Unterstützung für wichtige Forderungen des Pensionistenverbandes

Erich Fenninger: „Österreich hat eines der besten Pflegesysteme weltweit. Wir müssen daran arbeiten, das das auch in Zukunft so bleibt.“

Wien, 17. August 2016

„Österreich hat derzeit schon eines der dichtesten und professionellsten Pflegesysteme der Welt“, sagt Volkshilfe-Direktor Erich Fenninger. „Aber wir dürfen uns nicht auf unseren bisherigen Erfolgen ausruhen. Schätzungen gehen von rund 900.000 pflegebedürftigen Menschen bis zum Jahr 2050 aus. Das sind doppelt so viele, wie aktuell. Um diese große Herausforderung in Zukunft gemeinsam bewältigen zu können, muss unbedingt eine nachhaltige und dauerhafte Finanzierung sichergestellt werden“, so Fenninger.

Die Volkshilfe unterstützt daher die vom Pensionistenverband präsentierten detaillierten Vorschläge zur Optimierung der Pflegebereichs.

„Der Personalbedarf wird drastisch steigen. Bis 2020 allein werden rund 50.000 Arbeitskräfte mehr im Gesundheitswesen benötigt. Die einzig realistische Herangehensweise, ist eine merkbare Aufwertung dieses Berufsfeld – fachlich, gesellschaftlich und letztlich auch finanziell“, so Fenninger. Außerdem würden momentan rund 80 Prozent aller Pflegebedürftigen zu Hause von Angehörigen gepflegt. „Wir brauchen so schnell wie möglich einen Rechtsanspruch auf Pflegekarenz und Pflegeteilzeit und das Recht auf Pflegefreistellung für die Betreuung der Eltern unabhängig vom Wohnort. Die Gesellschaft darf diese Angehörigen nicht mit ihrer immensen Aufgabe alleine lassen. Auch diese Forderungen des Pensionistenverbandes unterstützen wir“, so Fenninger abschließend.

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