NGOs schließen Bündnis für freie Westsahara

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Fotoaktion „Heb' die Hand für Westsahara“ macht auf Westsahara-Konflikt aufmerksam

Wien, 31.03.2014

Ende April entscheidet der UN-Sicherheitsrat wieder über die Verlängerung des MINURSO-Mandats in der Westsahara. „Die Westsahara ist die letzte Kolonie Afrikas. Seit 1975 hält Marokko das Land völkerrechtswidrig besetzt. Menschenrechte werden hier mit Füßen getreten. Und das alles zugunsten wirtschaftlicher Interessen“, sagt Volkshilfe Bundesgeschäftsführer Erich Fenninger.

Gemeinsam mit der Österreichischen Saharauischen Gesellschaft initiiert die Volkshilfe ein Bündnis für eine freie Westsahara. Der Initiative angeschlossen haben sich die GEZA, Frauensolidarität, VIDC und die Donaustädter Initiative für Entwicklung. Die Polisario-Vertretung in Österreich unterstützt die Forderungen der BündnispartnerInnen, die lauten:

  • Freiheit für die Westsahara
  • Einhaltung und Überwachung der Menschenrechte durch ein MINURSO-Mandat
  • Weg mit der Mauer der Schande
  • Beendigung des Fischerei-Abkommens zwischen Marokko und der EU, welches widerrechtlich die Ressourcen der Westsahara ausbeutet

„Aktuell ist die Situation in den Flüchtlingslagern besonders prekär, da die Etats für humanitäre Hilfe aufgrund der Wirtschaftskrise drastisch gekürzt wurden“, weiß Karin Scheele, Vorsitzende der Österreichischen Saharauischen Gesellschaft.

Cheikh Moulud, Polisario-Vertreter in Österreich, unterstreicht die Dringlichkeit, die internationale Öffentlichkeit für eine friedliche und demokratische Lösung des Westsahara-Konflikts zu mobilisieren: „Seit 1991 warten die Saharaui auf das von der UNO versprochene Referendum. Immer mehr Menschen fordern ihre Rechte ein. Gerade Jugendliche brauchen Zukunftsperspektiven.“

Heb' die Hand für Westsahara

Mit der Fotoaktion „Heb' die Hand für Westsahara“ macht das Bündnis auf die Not der saharauischen Bevölkerung aufmerksam. Über den Weblog www.freewesternsahara.com können UnterstützerInnen Fotos einreichen. „Solidarität endet nicht an geografischen Grenzen“, sind sich Fenninger und Scheele einig.

Mehr Informationen: www.freewesternsahara.com

Im Bild: Erich Fenninger (Geschäftsführer der Volkshilfe Österreich), Karin Scheele (Vorsitzende der Österreichisch Saharauischen Gesellschaft), Cheikh Moulud (Botschafter der Frente Polisario in Österreich) machen es vor: Sichtbare Solidarität mit den Forderungen des Saharauischen Volkes.

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Melanie Rami, MA        
Pressesprecherin
0676 83 402 228
melanie.rami@volkshilfe.at

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