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„Gesellschaftsklima verbessern durch Chancengleichheit, Respekt und Toleranz“

Unterzeichnung Gesellschaftsklimabündnis

Wien, 19.04.2013

„So lange wir MigrantInnen als Mangelwesen betrachten, ist kein gleichberechtigtes Miteinander möglich. Mit der Unterzeichnung des Gesellschaftsklimabündnisses setzen wir einen Schritt zur Anerkennung der vielfältigen Potenziale, die MigrantInnen mitbringen“, betont Volkshilfe Bundesgeschäftsführer Erich Fenninger heute bei der Präsentation des Gesellschaftsklimabündnisses.

Die Frage der Migration ist in den letzten Jahren in Österreich zum politischen Brennpunkt geworden. In Österreich leben mehr als 1,5 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund, das sind 18,9% der Gesamtbevölkerung. Knapp eine Million hat keine österreichische Staatsbürgerschaft. „Wie auch andere Industrieländer braucht Österreich diese Zuwanderung. Ohne MigrantInnen gäbe es einen Engpass in der Pflege, Gastgewerbebetriebe müssten zusperren, Ernten könnten nicht eingebracht werden, die Bevölkerung würde schrumpfen, das Pensionssystem wäre nicht mehr finanzierbar“, sagt Fenninger.

Die Einstellung gegenüber MigrantInnen ist von Vorurteilen geprägt. „Das Gesellschaftsklimabündnis ist ein starkes Zeichen für mehr kulturelle Vielfalt. Österreich braucht Maßnahmen zur Förderung von Chancengleichheit, Respekt und Toleranz. Die Betroffenen müssen auf allen Ebenen gleichberechtigt in die Diskussion einbezogen werden. Ziel ist ein solidarisches Miteinander und eine gleichberechtigte Teilhabe aller an der Gesellschaft.“

Kulturelle Vielfalt nutzen

Die Volkshilfe betreut AsylwerberInnen in Oberösterreich und Wien, betreibt ein Therapiezentrum für traumatisierte AsylwerberInnen und mehrere Beratungsstellen. Wir führen Integrationsbüros, bieten Deutschkurse an und realisieren Projekte wie „migrants care“, das MigrantInnen Zugänge zu Pflegeberufen eröffnet. Die Volkshilfe engagiert sich in verschiedenen Netzwerken und ist unter anderem im Menschenrechtseirat, im Netzwerk Asylanwalt und in der Agenda Asyl vertreten.

Mehr Informationen: www.gesellschaftsklima.at  

Bild: © Parlamentsdirektion/Bildagentur Zolles KG/Mike Ranz

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Melanie Rami, MA        
Pressesprecherin
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