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Volkshilfe Geschäftsführer Fenninger: „Strukturen für Freiwilligenarbeit stärken“

Ehrenamtliches Engagement ist das Herz einer funktionierenden Gesellschaft

Wien, 04.12.2013

Anlässlich des „Internationalen Tag des Ehrenamts“ spricht sich Volkshilfe Bundesgeschäftsführer Erich Fenninger für bessere Rahmenbedingungen in der Freiwilligenarbeit aus. „Freiwilligenarbeit leistet eine wertvolle Brückenfunktion, die Benachteiligungen ausgleicht und Menschen einbindet und inkludiert. Ehrenamtliches Engagement ist das Herz einer funktionierenden Gesellschaft“, sagt Fenninger und fordert, dass „die Strukturen, in denen Freiwilligenarbeit stattfinden, gestärkt werden“.

Die Volkshilfe fordert:

  • Anerkennung von Freiwilligentätigkeit bei Pensionsanrechnungszeiten
  • Förderung der Personalkosten von FreiwilligenkoordinatorInnen
  • Kostenrefundierung für Aus- und Weiterbildung sowie Unfall- und Haftpflichtversicherung
  • Abbildung der Leistungen der gemeinnützigen Organisationen, wie z.B. die Freiwilligenarbeit, in den offiziellen Statistiken durch die Erstellung und Veröffentlichung einer „Zivilgesellschaftlichen Gesamtrechnung“ (ZGR).

„Freiwilliges Engagement ist eine tragende Komponente eines funktionierenden Sozialstaates“, betont Fenninger. Studien zeigen, dass eine Gesellschaft, in der man sich aufeinander verlassen kann, das subjektive Sicherheitsgefühl erhöht, die soziale Teilhabe von ausgegrenzten und marginalisierten Personen stärkt und die Tragfähigkeit sozialer Beziehungen festigt.

Innerhalb der Volkshilfe engagieren sich rund 3.000 Menschen freiwillig – sei es im ehrenamtlichen Besuchsdienst, bei der Betreuung von Flüchtlingsfamilien oder bei Hilfstransporten ins Ausland. „Freiwilliges Engagement ist gelebte Solidarität. Ich danke allen ehrenamtlichen MitarbeiterInnen für ihr Engagement“, sagt Fenninger.

Mehr Infos: www.volkshilfe.at/ehrenamt

Bild: Volkshilfe Steiermark

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Melanie Rami, MA        
Pressesprecherin
0676 83 402 228
melanie.rami@volkshilfe.at

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