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Volkshilfe in Haiti: Auswirkungen von Hurrikan und Erdbeben bekämpfen

Wien, 08.01.13

„Nach dem Hurrikan Sandy ist die Bevölkerung auf Haiti mehr denn je auf unsere Hilfe angewiesen“, erklärt Mag.a Heide Mitsche, Koordinatorin für Internationale Zusammenarbeit der Volkshilfe Österreich. „Oberste Priorität hat nach wie vor die medizinische Grundversorgung der Menschen. Um Perspektiven für die Zukunft zu bieten, haben wir einen Kindergarten und eine Schule in einer der Zeltstädte in Croix-des-Bouquets eingerichtet.“

Drei Jahre nach dem Erdbeben ist die Lage in Haiti noch immer angespannt. „Der Hurrikan hat die ohnehin mangelnde Infrastruktur stark beeinträchtig: Zelte und Gebäude wurden zerstört, Teile der Ernte vernichtet“, schildert Mitsche, die Ende Dezember 2012 vor Ort war. „Doch die Zusammenarbeit mit regionalen Partnerorganisationen ist sehr effizient. Wir können rasch reagieren und bieten Hilfe, die auch ankommt.“

Gesundheitsvorsorge und Bildung im Fokus

In Croix-des-Bouquets arbeitet die Volkshilfe bei zwei Hilfsprojekten mit dem „Zentrum für Gesundheit und integrierte Entwicklung“ (CSDI) zusammen. Finanziert wird ein mobiles medizinisches Team, das den ZeltstadtbewohnerInnen einmal pro Woche Gesundheitsbehandlungen anbietet. Für die Kinder wurden ein Kindergarten und eine Grundschule in der Zeltstadt eingerichtet. Rund 300 Kinder werden hier nicht nur täglich unterrichtet, sondern in der angebauten Schulkantine einmal am Tag mit einer warmen Mahlzeit versorgt. Das Projekt wird durch die Aktion Nachbar in Not finanziert.

Haiti braucht unsere Hilfe

Die Volkshilfe ist seit 2010 in Haiti aktiv. Kurz nach dem verheerenden Erdbeben wurden Nothilfe- und Wiederaufbauprojekte im Südosten des Landes abgewickelt, danach folgten langfristige Gesundheitsvorsorge- und Bildungsprojekte. Die Volkshilfe arbeitet mit solidar-Partnerorganisationen und regionalen ProjektpartnerInnen zusammen.

„Die Weiterführung unserer Hilfsprojekte verdanken wir der Unterstützung unserer zahlreichen SpenderInnen und der Aktion Nachbar in Not“, so Mitsche. „Auch wenn wir schon viel erreicht haben, ist noch viel Arbeit notwendig, damit die Menschen in Haiti ihre Zeltstädte verlassen können.“

Spendenkonto: PSK 1.740.400; BLZ 60.000; Kennwort „Haiti“
Ihre Spenden sind steuerlich absetzbar.
Die Volkshilfe dankt allen SpenderInnen.

Bilder und Infos: www.volkshilfe.at/haiti

Presseanfragen und weitere Informationen

 

Melanie Rami, MA        
Pressesprecherin
0676 83 402 228
melanie.rami@volkshilfe.at

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