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Volkshilfe lehnt Eingliederung gemeinnütziger Organisationen in die Wirtschaftskammer ab

Wien, 13.06.2013

Volkshilfe Bundesgeschäftsführer Erich Fenninger ist davon überzeugt, dass eine Mitgliedschaft in der Wirtschaftskammer für gemeinnützige Organisation nicht sinnvoll ist: "Bei Non-Profit-Organisationen handelt es sich um Organisationen, die Gewinne bzw. Überschüsse nicht an Mitglieder oder EigentümerInnen ausschütten. Werden Gewinne erzielt, kommen diese dem tatsächlichen Zweck der Organisation zugute."

Profit nicht über Gemeinwohl stellen

Fenninger heißt es nicht gut, dass nun die Non-Profit-Organisationen mit ihren Alten- und Pflegeheimen Mitglied der Wirtschaftskammer werden sollen: "Die Wirtschaftskammer vertritt primär die Interessen von gewinnorientierten Unternehmen, deren Zielsetzungen sind nicht mit denen von Non-Profit-Organisationen zu vergleichen."

Der Non-Profit-Sektor in Österreich ist in den letzten Jahren deutlich gewachsen. "Das ist noch immer kein Grund, dass wir in die Wirtschaftskammer eingegliedert werden sollen", meint Erich Fenninger und betont die Forderung der Volkshilfe: "Wir fordern keine Eingliederung in die Wirtschaftskammer. Gemeinnützige Organisationen, die mit ihrer Umlage zur Finanzierung der Wirtschaftskammer beitragen, das ist absurd!"

Foto: Jürgen Pletterbauer

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