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Volkshilfe begrüßt Verlängerung des Pflegefonds: „Deutlich mehr Solidarität in der Pflege“

Wien, 14.05.13

Volkshilfe Bundesgeschäftsführer Erich Fenninger begrüßt die Verlängerung des Pflegefonds: „Mit dem neuen Pflegefondsgesetz ist nicht nur ein wichtiger versorgungspolitischer Schritt gelungen, sondern es werden auch innovative und qualitätssichernde Projekte ausgebaut. Vor allem die Finanzierung von Hospiz- und Palliativpflege ist ein wichtiger Bestandteil der Novelle.“

Fenninger ist erfreut, dass das Gesamtvolumen deutlich angehoben wurde: „Investitionen in eine verbindliche Sozial- und Gesundheitspolitik garantieren einen breiten ökonomischen Wohlstand und vor allem auch sozialen Frieden.“


Aufgrund des demografischen Wandels ist ein Ausbau an Pflege- und Unterstützungsangeboten dringend notwendig. Für die Zukunft müssen weitere Schritte folgen.

„Die Nachfrage steigt, denn die Anzahl der Hilfsbedürftigen wird sich in den nächsten 20 Jahren verdoppeln“, weiß Fenninger und erneuert die bestehenden Forderungen der Volkshilfe: „Die Pflegefinanzierung muss vor allem transparenter und österreichweit nach einheitlichen Prinzipien gestaltet werden. Außerdem ist eine Strukturreform dringend notwendig, um Pflegeberufe attraktiver zu machen. Wir brauchen flexiblere Entlastungsangebote für pflegende Angehörige, um eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Pflege zu ermöglichen.“

„Pflege darf kein individuelles Risiko mehr darstellen, sondern muss durch staatliche und solidarische Leistungen finanziert werden“, betont Fenninger abschließend. „Die Novelle des Pflegefonds setzt ein deutliches Zeichen für mehr Solidarität in der Pflege.“

Weiterführende Informationen: www.volkshilfe.at/pflege

Bild: Jürgen Pletterbauer

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Pressesprecherin
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