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Volkshilfe für Gleichstellung des Zivildienstes

Wien, 30.01.13

Der Geschäftsführer der Volkshilfe Österreich Mag. (FH) Erich Fenninger nimmt zur aktuellen Debatte um eine Reform des Zivildienstes Stellung: „Für uns war immer unverständlich, warum der Wehrersatzdienst länger dauert als der Dienst mit der Waffe. Die Volkshilfe sieht darin eine Diskriminierung der jungen Männer die Zivildienst leisten. Ich bin auch schon im Rahmen der Zivildienstreformkommission für die gleiche Dauer des Zivildienstes mit dem Heeresdienst eingetreten. Das sollte jetzt im Zuge der Reformen umgesetzt werden. Eine freiwillige Verlängerung des Zivildienstes gegen kollektivvertragliche Bezahlung kann eine sinnvolle Ergänzung sein.“

Weiters tritt Fenninger für einen einheitlichen Kostenersatz der  Hilfsorganisationen für ihre Zivildiener ein, „die dreistufige Einteilung ist nicht nachvollziehbar.“

Einer Öffnung des Zivildienstes für Frauen steht Fenninger sehr reserviert gegenüber:“ Der Personalbedarf im Gesundheits- und Sozialbereich sollte mit qualifizierten MitarbeiterInnen und geregelten Arbeitsverhältnissen abgedeckt werden. Eine Öffnung des Zivildienstes für Frauen bedeutet Lohndumping statt kollektivvertraglicher Bezahlung.“

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Melanie Rami, MA        
Pressesprecherin
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