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Volkshilfe: Missbrauchsdebatte bei Mindestsicherung ist absurd

Weidenholzer sieht keinerlei Anlass für Polemiken gegen die Stadt Wien und die BezieherInnen von Mindestsicherung.

Wien, 20.08.2013

Die Armutskonferenz hat gestern darauf hingewiesen, dass viele Menschen, vor allem in den Bundesländern die Mindestsicherung nicht in Anspruch nehmen. Der Präsident der Volkshilfe Österreich Univ.-Prof. Dr. Josef Weidenholzer „sieht darin eine bedenkliche Entwicklung. Denn die Einführung der Mindestsicherung war ein großer sozialpolitischer Fortschritt, für den wir uns lange eingesetzt haben. Jetzt geht es darum, den Menschen, die darauf einen Anspruch haben den Zugang zu erleichtern. Denn niemand sucht sich ein derart schweres Schicksal aus. Für viele Betroffene ist es ein schwerer Gang, um  Mindestsicherung ansuchen zu müssen,  in vielen Fällen sind auch Kinder mit betroffen“.

Aus der Debatte um Verbesserungen beim Zugang zur Mindestsicherung jetzt eine wahltaktische Auseinandersetzung zu machen, lehnt Weidenholzer ab.

„Der Stadt Wien daraus einen Vorwurf zu machen, dass sie offensichtlich sehr vielen bedürftigen Menschen ihr Recht auf Unterstützung nicht vorenthält, das halte ich wirklich für absurd. Die BezieherInnen von Mindestsicherung zu stigmatisieren und sie unter generellen Missbrauchsverdacht zu stellen ist absolut unerträglich für mich. Vor allem angesichts immer neuer Zahlen von Vermögenskumulation bei den Reichsten und Milliarden an Steuerhinterziehung“, so Weidenholzer abschließend.

Bild: Moritz Wustinger

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