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Volkshilfe: Attraktivierung des Zivildienstes gelungen

Wien, 25.04.13

Die Volkshilfe begrüßt die erzielte Einigung zur Novellierung des Zivildienstgesetzes. „Obwohl die Positionen zu Beginn weit auseinander lagen, ist es in kurzer Zeit zu einem tragfähigen Kompromiss zwischen Sozialministerium und Innenministerium gekommen“, freut sich Erich Fenninger, Bundesgeschäftsführer der Volkshilfe Österreich.

Der vorliegende Gesetzesentwurf enthalte viele positive Änderungen: flexiblere Zuweisungsmöglichkeiten, die Einsatzmöglichkeit nach Qualifikation, einen Ausbildungsbeitrag, der auch vom Sozialministerium mitfinanziert wird sowie die Anrechenbarkeit eines Freiwilligen Sozialjahres auf den Zivildienst.

„Wir begrüßen, dass der Zivildienst nicht für Frauen geöffnet wurde, denn eine Öffnung hätte de facto nichts anderes bedeutet als Lohn- und Sozialdumping. Der Personalbedarf im Gesundheits- und Sozialbereich soll mit qualifizierten MitarbeiterInnen und geregelten Arbeitsverhältnissen abgedeckt werden“, betont Fenninger.

Nicht verhandelt wurde die zeitliche Gleichstellung des Zivildienstes mit dem Grundwehrdienst. „Hier hätten wir uns gewünscht, dass der Dienst an der Waffe nicht höher gestellt wird und Wehrdienst und Zivildienst die gleiche Dauer haben“, so Fenninger. „Alles in allem ist es gelungen, sowohl für die Zivildienstleistenden als auch für die Träger eine Attraktivierung zu erzielen.“

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Pressesprecherin
0676 83 402 228
melanie.rami@volkshilfe.at

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