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Norduganda

Hungerhilfe für Schulkinder

Volkshilfe setzt mit Schulausspeisungen Maßnahmen zur Stärkung von Ernährungssicherheit.

 

Norduganda beheimatet fast eine Million Flüchtlinge aus dem benachbartem Südsudan. Der Klimawandel verursacht in der Region regelmäßige Dürren und vernichtet Ernten. Unzählige Kinder sind daher von Mangelernährung betroffen. Mangelernährung beeinträchtigt ihre kognitive Entwicklung, Gesundheit und Lernfähigkeit und führt in besonders schwerwiegenden Fällen bis zum Tod.  Unser Projekt trägt zur Minderung von Hunger und Unterernährung von SchülerInnen und deren Familien in Flüchtlingssiedlungen bei.

Durch tägliche Schulausspeisungen wird verhindert, dass Kinder den Unterricht wegen Hunger früher verlassen. Die Verteilung von Eiern und Obst trägt zu ihrer gesunden Ernährung bei und stellt sicher, dass sie dem Unterricht aufmerksam folgen können. Schwer unterernährte Kinder bekommen zusätzlich Spezialnahrung und werden medizinisch versorgt.

Gleichzeitig werden SchülerInnen und Eltern unterrichtet, wie sie bei schwierigen Bedingungen klimaresistente Landwirtschaft betreiben können. Dafür wurden Übungsgärten bei den Schulen und in den Dörfern angelegt. Die Familien bekommen außerdem dürreresistente Samen und Werkzeuge, damit sie das erlernte Wissen auch zuhause umsetzen können. Eigens dafür ausgebildete MentorInnen aus den Dörfern helfen ihnen dabei.

 

Projektinformationen

Region: Rhinocamp Flüchtlingslager, Aura district
Zeitraum: 01.01.2018 – 30.4.2019
Projektpartnerin: PALMCorps
FördergeberInnen: Nachbar in Not, Volkshilfe

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Kontakt

Julia Webinger, BA MA
Internationale Zusammenarbeit
Tel.: +43 (0) 676 83 402 227
julia.webinger@volkshilfe.at

 

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