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Sozialbarometer Umfragen

Armut & Verteilung

Die Volkshilfe hat die Menschen gefragt, welche Maßnahme zu mehr Chancengleichheit im Schulsystem führt.

Sozialbarometer Chancengleicheit

„Der Schulerfolg von Kindern hängt immer noch ganz maßgeblich vom Bildungsniveau und den finanziellen Ressourcen der Eltern ab“, stellt der Bundesgeschäftsführer der Volkshilfe Österreich Direktor Erich Fenninger fest. Eine neue Umfrage zeigt, wie die Menschen über Maßnahmen zu mehr Chancengerechtigkeit denken. Das Ergebnis ist sehr erfreulich.

Hohe Zustimmung für bessere Ausstattung von Brennpunktschulen!

Die ÖsterreicherInnen unterstützen die Forderung nach einer besseren Ausstattung von Schulen in benachteiligten Gebieten durch mehr LehrerInnen, mehr Ressourcen und mehr Angebote, sprechen sich 90% sehr oder eher (52% bzw. 38%) aus.

Forderung nach finanzieller Entlastung von Eltern schulpflichtiger Kinder !

Ebenfalls sehr hoch ist die Zustimmung für mehr kostenfreie Lernbetreuung und Nachhilfe in den Schulen, damit keine private Nachhilfe notwendig ist: 82% der Befragten sind sehr bzw. eher (46% bzw. 36%) für diese Forderung. Leben im Haushalt Kinder unter 15 Jahre liegt die Zustimmung bei 88%.

Für eine finanzielle Entlastung der Eltern von schulpflichtigen Kindern durch Kostenfreiheit für notwendige Aufwendungen wie Schulbücher, Laptops/Tablets, Unterrichtsmaterialen sowie Sport- und Sprachwochen sprechen sich 79% der ÖsterreicherInnen aus, 44%  sehr und 35% eher.

Große Mehrheit für Einführung flächendeckender Schulsozialarbeit!

Die ÖsterreicherInnen sind von der Sinnhaftigkeit von mehr Schulsozialarbeit überzeugt, 76% der Befragten sind sehr bzw. eher (36% bzw. 40%) für die Einführung flächendeckender Schulsozialarbeit.

Gemeinsame Schule polarisiert immer noch!

Der Ausbau und die kostengünstige Verfügbarkeit von Sachleistungen in Form von Kinderbetreuungsplätzen, Elternberatung, Nachhilfe oder begleitender Sozialarbeit wird von mehr als acht von zehn Befragten (85%) befürwortet.

Die große Mehrheit der europäischen Länder hat eine gemeinsame Schule der 10-14 jährigen, Österreich stellt eine Ausnahme dar. Hier ist das Thema ideologisch enorm aufgeladen und polarisiert immer noch. Daher fällt die Zustimmung zu einer gemeinsamen Schule deutlich niedriger als bei den anderen Forderungen aus. 49% sprechen sich dafür aus (19% sehr und 30% eher). 39% der Befragten lehnen diese Forderung jedoch ab (23% eher dagegen, 16% sehr dagegen). 12% der Befragten machen keine Angabe.

„Mehr Chancengerechtigkeit in der Schule ist ein wesentlicher Faktor, um den Kreislauf der Armut zu durchbrechen und allen Kindern einen positiven Weg zu ermöglichen“, so Fenninger

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