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Ohne erfolgreiche Personaloffensive keine Pflegereform!

Caritas, Diakonie, Hilfswerk, Rotes Kreuz und Volkshilfe: Ohne erfolgreiche Personaloffensive keine Pflegereform!

Als „Schicksalsfrage“ der Pflegereform bezeichnen Österreichs große gemeinnützige Pflegeorganisationen die Personalfrage. Daher legen die Organisationen zum Start der Reformdiskussion Fakten und Vorschläge für eine Personaloffensive auf den Tisch.

 


Pflegebranche hat Zulauf und Mangel zugleich

In der öffentlichen Debatte gilt der Pflegesektor als personelle Mangelzone. Das trifft jedoch nur auf den demografisch bedingten Mehrbedarf zu. Was die Entwicklung der Personalzahlen angeht, ist der Pflegesektor einer der am schnellsten wachsenden in Österreich. In der sozialen Betreuung älterer Menschen stieg die Zahl der Jobs um 27 Prozent (von 17.140 auf 21.776). Die Branche gehört damit zu jenen mit dem stärksten Zulauf an Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Die Pflegebranche boomt, aber der Bedarf wächst noch schneller. Bis 2030 brauchen wir 75 000 ausgebildete MitarbeiterInnen mehr. Woher sollen sie kommen?

  • Mehr Schulplätze, die eine Pflegeausbildung mit Matura kombinieren
  • Finanzielle Unterstützung für UmsteigerInnen in der Ausbildung
  • Entwicklungsmöglichkeiten in der Pflege schaffen
  • Personalschlüssel und Kostenersätze vereinheitlichen und verbessern

 

Zwei Beispiele aus der Volkshilfe

Claudia hat nach der Matura den Weg zur Pflege gefunden. Marina war Schuhverkäuferin und ist jetzt Diplomierte Krankenpflegerin. Bei Claudia hat die Mama mitfinanziert, Marina hatte es noch schwerer. Beide arbeiten jetzt bei der Volkshilfe Wien.

Um die Herausforderungen in der Pflege zu bewältigen, brauchen wir Menschen wie Claudia und Marina. Aber wir müssen ihnen den Weg in einen krisensicheren und erfüllenden Beruf leichter machen.

4. Oktober 2020

MIT FREUNDLICHER UNTERSTÜTZUNG VON

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