Kinderarmut in Österreich

Arme Kinder dürfen nicht die armen Erwachsenen von Morgen werden.

Wenn Kinder in Armut aufwachsen müssen, sind sie gezwungen, mit Entbehrungen zu leben. Sie sind öfter krank, ihre emotionale und kognitive Entwicklung ist oft verzögert. Sie erbringen schlechtere schulische Leistungen und besuchen seltener höhere Schulformen. Als Erwachsene sind sie häufiger arbeitslos und armutsgefährdet.

Das Armutsrisiko für Kinder steigt in kinderreichen Familien, bei Kindern mit allein erziehenden Elternteilen und Kindern, deren Eltern einen Migrationshintergrund haben.

310.000 Kinder und Jugendliche bis 19 Jahre sind armutsgefährdet. (Quelle: EU-SILC 2014)

Die Volkshilfe setzt sich im Kampf gegen Armut insbesondere für die Anliegen von benachteiligten Kindern ein.

Projekt: Kinder stärken

2014 bis 2015 realisierte die Volkshilfe das Projekt „Kinder stärken". Es verfolgte das Ziel, Kinder und Jugendliche mit Armuts- und Ausgrenzungs-erfahrungen in ihrer Entwicklung zu stärken und zu fördern. Das Projekt wurde in mehreren Schritten durchgeführt:

Fachtagung Kinderarmut

Die Volkshilfe Österreich organisierte 2015 bereits zum dritten Mal eine wissenschaftliche Fachtagung zum Thema Kinderarmut. Die Fachtagung fand am 14.10.2015 in Wien statt und hatte den Titel "Kinder stärken". Tipp: Videos der Fachtagung 2015 finden Sie auf unserem Youtube-Kanal.

Studie: Wie Kinder Armut sehen

In einer von der Volkshilfe durchgeführten Studie wurden erstmals die Lebensbedingungen und das soziale Umfeld von insgesamt 26 armutsbetroffenen, armutsgefährdeten und nicht-armutsgefährdeten Kindern und Jugendlichen zwischen 8 und 15 Jahren in zwei unterschiedlichen Regionen – der Stadtgemeinde Leoben in der Steiermark und der Gemeinde Mattersburg im Burgenland – in Österreich detailliert und qualitativ erhoben.

 

 

Die Volkshilfe fordert:

Um ein Aufwachsen in Armut zu stoppen, braucht es dringend eine grundlegende Absicherung von Kindern und ihren Familien

Schaffung eines integrativen Bildungssystems, das sozialen Ungleichheiten entgegen wirkt und die Chancen für benachteiligte Gruppen erhöht

Mehr zum Thema

Downloads:

Factsheet (PDF, 306 KB)

Forderungen (PDF, 109 KB)

Spendenkonto
BIC            BAWAATWW
IBAN          AT77 6000 0000
                  0174 0400
Kennwort   „Kinderarmut“
             

Kontakt:

Mag.a Marina Einböck
Fachbereich Sozialpolitik
+43 (0) 676 83 402 225
marina.einboeck@volkshilfe.at

 

Dr.in Manuela Wade
Projekte Kinderarmut
+43 (0) 676 83 402 229
manuela.wade@volkshilfe.at

 

Melanie Rami, MA
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit 
+43 (0) 676 83 402 228
melanie.rami@volkshilfe.at

VOLKSHILFE ÖSTERREICH | Auerspergstraße 4, 1010 Wien | MAIL office@volkshilfe.at |  drucken       

BIC BAWAATWW | IBAN AT77 6000 0000 0174 0400