Familie mit zwei Kindern beim gemeinsamen Frühstück mit Obst und Pfannkuchen zu Hause.

Kindergrundsicherung

Was sie für Familien verändert

Ein Kühlschrank, der auch am Ende des Monats etwas bereithält. Ein passendes Paar Schuhe, ein eigener Schreibtisch oder ein Nachmittag im Schwimmbad mit Freund*innen. Was für viele nach Bestandteilen einer Kindheit klingt, ist für viele Kinder in Österreich nicht selbstverständlich. Die Kindergrundsicherung soll dafür sorgen, dass die grundlegenden Möglichkeiten eines guten Aufwachsens nicht vom Einkommen der Eltern abhängen.

 

Obwohl die Kinderrechtskonvention seit 1992 in Österreich gilt, ist Kinderarmut Realität für viele Kinder – und steht der Einhaltung ihrer Rechte diametral entgegen. Armut bedeutet nicht nur, dass am Monatsende wenig Geld übrig ist oder man jeden Euro drei Mal umdrehen muss. Armut beeinflusst alle Lebensbereiche von Kindern und Jugendlichen: ihre Gesundheit, ihre soziale Teilhabe, ihre materielle Absicherung und ihre Bildungswege.

 

Kinderarmut betrifft das ganze Leben

Armutsgefährdete Familien wohnen häufiger in überbelegten, lauten oder feuchten Wohnungen. Kinder erleben, dass Lebensmittel knapp werden, notwendige Kleidung fehlt oder Ausflüge und Freizeitaktivitäten nicht bezahlt werden können. Sie spüren auch die Ängste und Sorgen ihrer Eltern. Manche Kinder fühlen sich sogar mitverantwortlich für die finanzielle Lage der Familie und äußern deshalb weniger Wünsche. Sie wissen schon früh, dass der Musikkurs, der Sportverein oder die Projektwoche zu viel kosten könnten.

Österreich hat sich im Nationalen Aktionsplan zur Umsetzung der Europäischen Garantie für Kinder vorgenommen, die Kinderarmut bis 2030 zu halbieren. Das Zwischenziel für 2025 wurde jedoch deutlich verfehlt. 395.000 Kinder galten 2025 als armuts- oder ausgrenzungsgefährdet, 48.000 von ihnen waren erheblich materiell und sozial benachteiligt. Das heißt: Ihnen fehlen mehrere Dinge, die in Österreich zum gesellschaftlichen Mindeststandard gehören. Dazu gehört es, Rechnungen fristgerecht bezahlen zu können, die Wohnung angemessen warm zu halten, ein zweites Paar Schuhe oder die Möglichkeit, unerwartete Zahlungen stemmen zu können.

Kinderarmut belastet nicht nur die betroffenen Familien. Sie verursacht auch hohe gesellschaftliche und wirtschaftliche Folgekosten – etwa durch belastete Gesundheit, kürzere Bildungswege, geringere Einkommen und höhere Arbeitslosigkeit im späteren Leben. Die OECD beziffert diese Kosten für Österreich mit 3,6 Prozent des Bruttoinlandsprodukts pro Jahr. Umgerechnet auf 2025 waren das rund 18,5 Milliarden Euro.
Je mehr Zeit die Politik verstreichen lässt, bis sie wirkungsvolle Maßnahmen setzt, desto mehr Geld fließt in die Folgen, die Kinderarmut hinterlässt.

 

Was finanzielle Sicherheit verändern kann

Die Volkshilfe hat schon vor vielen Jahren ein Konzept entwickelt, mit dem die Politik wirksam und nachhaltig gegen Kinderarmut vorgehen kann – die Kindergrundsicherung. Die Idee ist schnell erklärt: eine Kindergrundsicherung ist eine in den gut ausgebauten Sozialstaat eingebettete, einkommensabhängige Familienbeihilfe.

Im nächsten Schritt wollte die Volkshilfe wissen, was so eine Kindergrundsicherung im Leben von Kindern und ihren Familien tatsächlich verändern kann. Deshalb wurde der geldbezogene Teil des ersten Volkshilfe-Modells zwei Jahre lang an neun Familien – eine pro Bundesland – ausbezahlt. Je nach Einkommen erhielten sie bis zu 625 Euro pro Kind und Monat. Das Projekt wurde mit Spendengeldern finanziert und wissenschaftlich begleitet.
Die Familien wurden regelmäßig befragt; insgesamt flossen 78 Gespräche in die Auswertung ein.

Auch die Kinder selbst kamen zu Wort – freiwillig und mit Methoden, die zu ihrem Alter passten. Der Forschungsansatz der Volkshilfe ist, dass armutsbetroffene Menschen – unabhängig vom Alter – Expert*innen ihrer eigenen Lebenslage sind. Die Studie war klein und qualitativ angelegt. Sie kann daher nicht beweisen, dass jede Familie, die die Kindergrundsicherung bezieht, dieselben Veränderungen erleben würde. Sie zeigt aber sehr anschaulich, welche Wirkungen verlässliche finanzielle Absicherung entfalten kann.

 

Kaum noch Mangel am Monatsende

Am unmittelbarsten zeigte sich die Veränderung bei Lebensmitteln und Kleidung. Familien berichteten, dass Ernährungsarmut und Mangelernährung – besonders am Ende des Monats – zurückgingen. Es konnte frischer und ausgewogener gekocht werden. Ein Jugendlicher erzählte begeistert, er sei im Zuge der neuen Kochroutinen ein „übelster Knoblauch-Fan“ geworden. Geburtstage, die zuvor oft nicht leistbar waren, konnten wieder gefeiert werden. Passende, wettergerechte Kleidung und ein zweites Paar Schuhe wurden in vielen der Familien möglich.

Auch die Wohnsituation veränderte sich teilweise. Wo der Erhalt der Wohnung unsicher war, konnten Wohnkosten abgesichert werden. Andere Familien schafften Betten in der richtigen Größe, einen Schreibtisch oder kleine Rückzugsorte an. Poster, Lichterketten oder eine Abtrennung zwischen Geschwistern wirken auf den ersten Blick vielleicht nebensächlich. Für Kinder bedeuten sie aber: Hier ist mein Platz. Hier kann ich lernen, mich zurückziehen und einfach ich selbst sein. Ein Kind erzählt, sein Zimmer wurde zum “Zufluchtsort. Und auch irgendwie ein Ort, wo ich hundert Prozent ich sein konnte. Und ich konnte auch einfach in meinem Zimmer tanzen.“

Dazugehören – ohne ständig rechnen zu müssen

Das Mehr an Geld führte in vielen Familien zu einer spürbaren Entspannung. Eltern und Kinder berichteten von weniger Konflikten und weniger Stress. Gemeinsame Ausflüge, ein Picknick oder ein Schwimmbadbesuch wurden möglich. Kinder konnten Hobbys ausprobieren, ihre Stärken kennenlernen und neue Interessen entwickeln. Manche erhielten Jausen- oder Taschengeld. Das stärkte ihren Handlungsspielraum, etwa wenn sie in einer Freistunde gemeinsam mit anderen etwas essen gehen wollten.

Soziale Teilhabe besteht oft aus kleinen Alltagssituationen. Eine Jugendliche beschrieb, dass sie nun mit Freundinnen schwimmen gehen konnte, andere erzählten, dass sie Besuch bekamen oder Kleidung in bestimmten Geschäften kaufen konnten. Für Jugendliche geht es dabei um Zugehörigkeit, Selbstvertrauen und darum, nicht immer als jene Person aufzufallen, die sich etwas nicht leisten kann.

 

Lernen, Gesundheit und Wohlbefinden

Das zweite Projektjahr fiel in die Corona-Pandemie. Die zusätzlichen Mittel halfen Familien, Tablets oder Laptops anzuschaffen und Bereiche in der Wohnung einzurichten, in denen Online-Unterricht möglich war. Einige Schulen stellten Leihgeräte bereit, doch längst nicht überall reichte die Unterstützung aus. Gerade in dieser Zeit zeigte sich besonders deutlich, wie stark Bildung auf Voraussetzungen zu Hause baut.

Viele Kinder beschrieben am Ende des Projekts auch ein besseres Wohlbefinden. Sie fühlten sich selbstbewusster, mutiger oder fröhlicher. Ein Jugendlicher erzählte, dass er weniger gestresst war, weil er sah, dass sein Vater weniger Sorgen hatte. Armut wirkt eben nicht nur über fehlende Dinge. Sie wirkt auch über den dauernden Druck in der Familie – über die Frage, ob das Geld bis zum Monatsende reicht und welche Rechnung noch warten muss.

Geld allein löst dennoch nicht jedes Problem. Erkrankungen, Gewalterfahrungen oder Traumata verschwinden nicht durch eine höhere Familienleistung. Manche Familien brauchen zusätzlich Beratung, Therapie oder Unterstützung durch Soziale Arbeit. Auch reichte die im Projekt ausbezahlte Summe nicht in jedem Fall, um alle Mängel zu beseitigen. Gerade deshalb wurde das Modell weiterentwickelt: Eine wirksame Kindergrundsicherung braucht verlässliche Geldleistungen und gute öffentliche Infrastruktur.

 

Das Volkshilfe-Modell: drei Säulen für ein gutes Aufwachsen

Aus den Erfahrungen des Forschungsprojekts und weiteren Untersuchungen hat die Volkshilfe 2024 gemeinsam mit Expert*innen von Arbeiterkammer und ÖGB ein Drei-Säulen-Modell entwickelt. Der Grundgedanke ist einfach: Familien brauchen genügend Geld für Entscheidungen im Alltag. Gleichzeitig müssen zentrale Angebote für alle Kinder gut, erreichbar und kostenlos oder leistbar sein.

  • Säule 1: Gute Infrastruktur für alle Kinder

    Ein Rechtsanspruch auf kostenfreie Bildung ab dem ersten Geburtstag, ein kostenloses warmes Mittagessen, zugängliche Ferien- und Freizeitangebote sowie eine flächen- und bedarfsdeckende medizinische und therapeutische Versorgung sollen die Kinderkosten für alle Familien senken. Solche Angebote unterstützen Kinder direkt und erleichtern Eltern – insbesondere Müttern, die immer noch viel mehr unbezahlte Sorgearbeit leisten als Väter – die Vereinbarkeit von Erwerbsarbeit und Sorgearbeit. Entscheidend sind hohe Qualität, ausreichende Plätze und eine armutssensible Arbeitsweise der Professionist*innen.

  • Säule 2: Universale Geldleistung für alle Familien

    Österreich und seine neun Bundesländer haben heute eine Vielzahl von Geldleistungen, die Familien erhalten können – der Bezug ist nicht immer automatisch möglich und zum Teil an verschiedene Voraussetzungen gebunden. Mit der Kindergrundsicherung sollen bestehende Familienleistungen gebündelt und einfacher zugänglich werden. Dazu gehören Familienbeihilfe, Kinderabsetzbetrag und Familienbonus Plus. Der Familienbonus soll allen Familien in voller Höhe zugutekommen – auch jenen, die wegen eines geringen oder fehlenden steuerpflichtigen Einkommens bisher nicht vollständig profitieren. Weiters schlagen wir vor, die Altersstaffelung in der Familienbeihilfe so anzupassen, dass Erhöhungen dann erfolgen, wenn Kinder tatsächlich mehr kosten, etwa beim Übergang in die Sekundarstufe und nach dem neunten Pflichtschuljahr.

  • Säule 3: Mehr Unterstützung bei geringem Einkommen

    Familien, deren verfügbares Einkommen unter einem für ihre Haushaltsgröße berechneten Referenzbudget liegt, sollen eine zusätzliche Leistung erhalten. Diese stockt das Einkommen bis zu diesem Referenzbudget auf – begrenzt durch einen Höchstbetrag pro Kind. Die Kinder werden damit aus der Sozialhilfe herausgelöst. Ihr eigener Anspruch auf soziale Absicherung wird sichtbar, und die Unterstützung soll einfacher sowie weniger schambesetzt zugänglich sein.

Die drei Säulen erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Infrastruktur kann ein kostenloses Mittagessen, einen Betreuungsplatz oder eine Therapie bereitstellen. Sie kann aber nicht das zu kleine Kinderzimmer vergrößern, die Winterjacke bezahlen oder ermöglichen, dass ein Kind spontan mit Freund*innen ins Kino geht. Geldleistungen schaffen dort Handlungsspielraum, wo standardisierte Angebote an ihre Grenzen kommen. Erst zusammen entsteht eine Absicherung, die der Vielfalt von Familienleben gerecht wird.

Expertinnen der Arbeiterkammer berechneten auch die Verteilungswirkung dieses Modells der Kindergrundsicherung. Ihr Urteil:
„Die Geldleistungen der Säulen II und III könnten die Armutsgefährdung von Kindern mehr als halbieren.“

 

Was kostet die Kindergrundsicherung?

Nach aktuellen Simulationsrechnungen wären für das gesamte Volkshilfe-Modell, also alle drei Säulen, zusätzliche Investitionen von rund 4,5 Milliarden Euro nötig. Davon entfallen etwa 2,9 Milliarden Euro auf den Ausbau von Bildung, Betreuung, Verpflegung sowie medizinischer und therapeutischer Versorgung. Diese Ausgaben erfüllen weit über die Kindergrundsicherung hinaus wichtige bildungs- und gesundheitspolitische Aufgaben. Für die Ausweitung und bessere Verteilung der Geldleistungen werden rund 1,6 Milliarden Euro veranschlagt.

Insgesamt entsprechen die zusätzlichen Investitionen etwa 2,8 Prozent aller Sozialausgaben in Österreich. Neben einer sozial gerechten Gegenfinanzierung ist auch wichtig zu beachten, dass ein großer Teil der Leistungen an einkommensarme Haushalte direkt in den Konsum und damit teilweise über die Mehrwertsteuer wieder in den Staatshaushalt zurückfließt.

Während die Einhaltung von Kinderrechten für die Zukunft Österreichs von unbezahlbarer Bedeutung ist, darf eine weitere Seite der Rechnung nicht fehlen: Kinderarmut kostet Österreich Jahr für Jahr ein Vielfaches, wie bereits gezeigt wurde. Mehr als 18 Milliarden Euro, durch Gesundheitskosten, Sozialtransfers, geringere Einkommen und fehlende Steuereinnahmen. Kinderarmutsbekämpfung ist damit langfristig auch günstiger als die spätere Bekämpfung der Folgen.

Zwei Fragen, die immer wieder gestellt werden

Ein häufiger Einwand gegen die Kindergrundsicherung lautet, dass Eltern – insbesondere Mütter – wegen einer Kindergrundsicherung ihre Arbeitszeit reduzieren könnten, da durch ein geringeres Einkommen eine höhere Geldleistung möglich ist. Die Studienlage dazu ist jedoch nicht eindeutig. Bestehende Familienleistungen beeinflussen Erwerbsentscheidungen schon heute; ob die Kindergrundsicherung diesen Effekt wesentlich verstärken würde, lässt sich nicht seriös behaupten. Vor allem greift der Einwand zu kurz, wenn er nur auf Geldleistungen schaut.

Die erste Säule des Volkshilfe-Modells enthält gerade jene Angebote, die Erwerbsarbeit häufig überhaupt erst ermöglichen: verlässliche Kinderbildung und -betreuung, Nachmittagsangebote, ein kostenloses Mittagessen und gut erreichbare Ferienbetreuung. Davon profitieren besonders Alleinerziehende und Familien, in denen Sorgearbeit ungleich verteilt ist. Langfristig kommt ein weiterer Effekt hinzu: Wenn Kinder gesünder aufwachsen, stabilere Bildungswege haben und später häufiger erwerbstätig sind, stärkt das nicht nur sie selbst, sondern auch Wirtschaft und öffentliche Haushalte.

 

Warum bekommen alle etwas und manche mehr?

Eine universale Leistung macht sichtbar, dass jedes Kind einen eigenen Anspruch auf Absicherung hat. Sie ist einfach, verlässlich und erreicht Familien, die komplizierte Anträge scheuen oder gar nicht wissen, welche Unterstützung ihnen zusteht. Das ist wichtig, weil Sozialleistungen gerade von vielen Menschen oft nicht in Anspruch genommen werden, die sie dringend brauchen. Universale Leistungen vermeiden außerdem harte Grenzen, an denen ein geringfügig höheres Einkommen plötzlich zum Verlust der gesamten Unterstützung führt.

Gleichzeitig sind die Lebenslagen ungleich. Deshalb erhalten Familien mit geringem Einkommen in der dritten Säule zusätzlich mehr. So verbindet das Modell einen gemeinsamen Anspruch für alle Kinder mit gezielter Umverteilung. Simulationsrechnungen zeigen, dass alle drei Säulen progressiv wirken – relativ zum Einkommen profitieren also jene Haushalte am stärksten, die am wenigsten haben. Niemand wird schlechter gestellt, aber die Unterstützung wird dort verstärkt, wo sie Kinderarmut tatsächlich verhindern kann.

 

Jetzt kommt es auf die Ausgestaltung an

Die Kindergrundsicherung ist inzwischen im breiten politischen Diskurs angekommen. SPÖ, Grüne und KPÖ führten sie in ihren Wahlprogrammen; auch das Regierungsprogramm von ÖVP, SPÖ und NEOS kündigt eine Kindergrundsicherung Kindergrundsicherung aus Infrastruktur- und Geldleistungen an. Stand August 2026 ist öffentlich jedoch weiterhin unklar, wie umfassend die angekündigte Lösung ausfallen und wann sie vollständig umgesetzt werden soll. Einzelne Schritte, etwa der neue Unterstützungsfonds für Alleinerziehende, die keine Unterhaltszahlungen erhalten, sind – ersetzen aber keine echte Kindergrundsicherung für alle Kinder.

Entscheidend ist, dass aus dem politischen Begriff ein wirksames Instrument wird. Kostenlose Angebote können Familien langfristig entlasten. Kurz- und mittelfristig braucht es aber auch ausreichend hohe Geldleistungen, damit sich die Armutssituation unmittelbar verbessert. Die Erfahrungen aus Deutschland mahnen zur Vorsicht: Wird ein ambitioniertes Konzept im politischen Streit immer weiter verkleinert, bleibt am Ende womöglich eine Kindergrundsicherung, die ihren Namen trägt, aber Kinderarmut kaum reduziert.

Dabei ist die gesellschaftliche Unterstützung groß. Im Volkshilfe-Sozialbarometer stuften neun von zehn Befragten das Ziel, Kinderarmut bis 2030 zu halbieren, als sehr wichtig ein. Scheitern wird dieses Vorhaben also nicht an der Bevölkerung. Es braucht politischen Willen, eine gesicherte Finanzierung und den Mut, Kinderarmut nicht bloß zu lindern, sondern nachhaltig zu beseitigen. Dann können wir als Gesellschaft Toastbrotzeiten bei Kindern in die Geschichtsbücher schicken.

Zum Weiterlesen

Fuchs, M., & Hollan, K. (2018). Simulation der Einführung einer Kindergrundsicherung in Österreich. Im Auftrag der Volkshilfe Österreich. European Centre For Social Welfare Policy And Research.

Lichtenberger, H., & Ranftler, J. (2023). „Meine Tochter lacht nicht mehr sehr viel“. Wie armutsbetroffene Kinder und ihre Familien die Vertiefung sozialer Ungleichheiten im Kontext der Covid-19-Pandemie erleben. In N. Dimmel & G. Schweiger (Hrsg.), Kinder und Jugendliche in pandemischer Gesellschaft (S. 43–62). Springer Fachmedien Wiesbaden.

Premrov, T., Six, E., & Pirklbauer, S. (2025). Ausgestaltung und Herausforderungen einer Kindergrundsicherung in Österreich. Wirtschaft und Gesellschaft, 51(2), 75–99.

Staatlich anerkannte Schuldenberatung. (2025). Aktuelle Referenzbudgets.

Statistik Austria. (2026). Tabellenband EU SILC 2025 und Bundesländertabellen mit Dreijahresdurchschnitt EU SILC 2023 bis 2025. Einkommen, Armut und Lebensbedingungen. Statistik Austria.