Kilian und Hanna präsentieren mit Vertreter*innen von Thalia und Volkshilfe drei großformatige Spenden-Lesezeichen.

Spenden-Lesezeichen von Thalia und Volkshilfe

Bücher für armutsbetroffene Kinder

Drei von Kindern gestaltete Spenden-Lesezeichen gibt es bis zum 24. Dezember 2026 um je zwei Euro in allen 58 Thalia-Buchhandlungen in Österreich. Mit der Aktion „Setze ein Lesezeichen. Buchstaben für alle!“ ermöglichen Thalia und die Volkshilfe armutsbetroffenen Kindern und Jugendlichen, sich selbst ein Buch auszusuchen.

 

Wenn das Geld in einer Familie knapp ist, bleibt für Bücher oft wenig übrig. Deshalb wandelt Thalia den Erlös aus dem Verkauf der Lesezeichen in Geschenkkarten um. Welches Buch sie damit kaufen, entscheiden die Kinder selbst.

 

Wie Hanna und Kilian die Spenden-Lesezeichen mitgestaltet haben

Rund 1.500 Zeichnungen sind beim diesjährigen Lesezeichen-Wettbewerb von Thalia eingegangen. Drei Motive wurden für die Spendenaktion ausgewählt. Zwei davon stammen von Hanna und Kilian. Die beiden sind zwölf Jahre alt und haben ihre Zeichnungen am 4. November in Wien vorgestellt.

Was würde ihr Lesezeichen dem Buch sagen, in dem es steckt? Hanna meint: „Das ist ja ein tolles Buch. So viele bunte Farben und Bilder.“ Kilian sagt: „Es ist ein lustiges, spannendes Buch. Es macht neugierig und sollte bis zur letzten Seite ausgelesen werden.“

Auch für ein Kind, das noch nie ein eigenes Buch hatte, haben die beiden einen Lesetipp. Kilian würde „Das Vermächtnis des Wunderlands“ verschenken, weil die Zugfahrt darin so rasant ist wie eine Achterbahnfahrt. Hanna würde sich für das Comic-Buch „Lotta-Leben“ entscheiden.

 

Rund 1.000 Kinder konnten sich im Vorjahr ein Buch aussuchen

Bei der ersten gemeinsamen Aktion von Thalia und Volkshilfe kamen mit mehr als 4.000 verkauften Lesezeichen 8.300 Euro zusammen. Damit erhielten rund 1.000 armutsbetroffene Kinder in Österreich Zugang zu Büchern.

„Mit dieser Aktion machen wir Bücher für mehr Kinder zugänglich. Gleichzeitig braucht es eine Politik, die Familien vor Armut schützt. Gleiche Bildungschancen beginnen auch damit, dass zu Hause genug zum Leben da ist“, sagt Tanja Wehsely, Geschäftsführerin der Volkshilfe Wien.

Foto: John Kücükcay / Volkshilfe Wien