Viele Binnenvertriebene, Rückkehrer*innen und Aufnahmegemeinden in Nordsyrien (Qamishli, Hassakah, Afrin) stehen weiterhin vor großen Herausforderungen: unsichere Rückkehrperspektiven, eingeschränkte Lebensgrundlagen, beschädigte Infrastruktur, mangelnder Zugang zu Wasser, Energie, Gesundheit und Einkommen sowie soziale Spannungen nach mehr als 13 Jahren Krieg und den Folgen des Klimawandels.
Das Projekt konzentriert sich darauf, sichere Rückkehrprozesse vorzubereiten, Rückkehrer*innen und Aufnahmegemeinden konkret zu unterstützen, soziale Kohäsion zu stärken und aus Pilotmaßnahmen Ansätze für eine spätere Ausweitung in weitere Regionen Syriens zu entwickeln.
Das Projekt setzt folgende Maßnahmen um:
- „Welcome-Desks“ in Hassakah und Qamishli zur Beratung von Rückkehrer*innen und Binnenvertriebenen, unter anderem zu Wiedereingliederung, Arbeitsmöglichkeiten und lokalen Unterstützungsstrukturen.
- Beratung und finanzielle Unterstützung für Familien aus Afrin, die in ihre Herkunftsorte zurückkehren möchten.
- „Model Village“-Ansatz zur Stärkung eines Dorfes durch verbesserte Ernährungssicherheit, Wasserversorgung, nachhaltige Energie, Gesundheitsangebote und Maßnahmen zur wirtschaftlichen Selbstständigkeit.
- Workshops und Trainings zu Themen wie ökologischer Landwirtschaft, Wasserschutz, Gesundheit, Notfallvorsorge, IT, Nähen und Kleinunternehmertum.
Insgesamt verbessert das Projekt mittels der Maßnahmen die Lebensbedingungen für rund 2.300 Rückkehrer*innen und in der Region gebliebene Menschen.